Archive for the ‘Internet’ Category

NANOrouter mit Aldi Talk betreiben August 14th, 2026

Moritz Grosse

Der NANOrouter lässt sich mit einer SIM-Karte von Aldi Talk problemlos als mobiler Internetzugang einsetzen. Damit eignet er sich beispielsweise für Standorte, an denen kein DSL- oder Kabelanschluss vorhanden ist oder bei denen eine unabhängige Internetverbindung als Backup benötigt wird.

Für die Mobilfunkverbindung kommt im NANOrouter ein Quectel EC25-EC LTE-Modem zum Einsatz. Das Modem unterstützt die erforderlichen LTE-Mobilfunkstandards und stellt die Verbindung zum Aldi-Talk-Netz her.

Modem konfigurieren

Für Aldi Talk wird als APN internet verwendet. Die Initialisierung des Quectel-Modems erfolgt mit folgendem Befehl:

&F0+CMEE=2+QCFG=“nwscanmode“,0,1+QICSGP=2,1,“internet“,““,““,0+CFUN=1

Dabei wird unter anderem der Netzscan auf den automatischen Modus eingestellt und das für Aldi Talk benötigte APN internet hinterlegt. Benutzername und Passwort sind nicht erforderlich.

Point-to-Point-Verbindung einrichten

Nach der Modeminitialisierung wird im NANOrouter ein Point-to-Point-Interface eingerichtet. Als Modemgerät wird das vom System bereitgestellte Device unter /dev/cuaU0.2 verwendet.

Bei den Einstellungen für das Point-to-Point-Interface können die meisten zusätzlichen Einträge leer bleiben. Entscheidend ist lediglich die Telefonnummer: *99# Über diese spezielle Rufnummer wird die Datenverbindung über das Mobilfunkmodem aufgebaut.

PtP-Interface mit WAN verbinden

Damit der NANOrouter die über das Mobilfunkmodem aufgebaute Verbindung tatsächlich für den Internetzugang verwendet, muss das neu angelegte Point-to-Point-Interface dem WAN zugeordnet werden.

Dazu wird in der Netzwerkkonfiguration des NANOrouters das PtP-Interface als WAN-Interface ausgewählt. Das bisherige WAN-Interface wird entsprechend durch das PtP-Interface ersetzt beziehungsweise die WAN-Konfiguration wird auf dieses Interface angewendet.

Wichtig ist dabei, dass die IP-Konfiguration des WAN nicht manuell vorgegeben wird. Die IP-Adresse und die weiteren für die Verbindung erforderlichen Parameter werden vom Mobilfunknetz beziehungsweise vom Provider bereitgestellt.

Nach dem Speichern der Konfiguration und dem Start des PtP-Interfaces baut der NANOrouter die Verbindung über das Quectel EC25-EC auf. Sobald die Verbindung steht, erhält das WAN-Interface seine IP-Konfiguration und der NANOrouter kann den angeschlossenen Geräten den Internetzugang über Aldi Talk zur Verfügung stellen.

Ergebnis

Damit ist der NANOrouter vollständig für den Betrieb mit einer Aldi-Talk-SIM eingerichtet:

Aldi Talk SIM → Quectel EC25-EC → PtP-Interface → WAN → NANOrouter → LAN

Der Aufbau eignet sich besonders für Standorte ohne DSL-Anschluss, temporäre Installationen oder als zusätzliche Internetverbindung für den Ausfallschutz.

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Kleine Unternehmen wirksam vor Cyberangriffen schützen August 5th, 2026

Moritz Grosse

Mit OPNsense kleine Unternehmen wirksam vor Cyberangriffen schützen

Die Digitalisierung bietet kleinen Unternehmen viele Vorteile – gleichzeitig steigt jedoch das Risiko durch Cyberangriffe. Schadsoftware, Phishing, Ransomware oder unberechtigte Zugriffe können den Geschäftsbetrieb erheblich beeinträchtigen. Eine leistungsfähige Firewall ist daher heute ein unverzichtbarer Bestandteil jeder IT-Infrastruktur.

Mit OPNsense steht kleinen und mittelständischen Unternehmen eine professionelle Open-Source-Firewall zur Verfügung, die umfangreiche Sicherheitsfunktionen bietet, ohne hohe Lizenzkosten zu verursachen. OPNsense schützt das Unternehmensnetzwerk, indem sie den gesamten Datenverkehr überwacht und nur ausdrücklich erlaubte Verbindungen zulässt. So können Angriffe bereits an der Netzwerkgrenze abgewehrt werden.

Besonders hilfreich sind Funktionen wie die integrierte Intrusion Detection und Intrusion Prevention (IDS/IPS). Diese erkennen bekannte Angriffsmuster und blockieren verdächtige Aktivitäten automatisch. Ergänzend können Web- und DNS-Filter den Zugriff auf schädliche Internetseiten verhindern und so das Risiko von Malware-Infektionen deutlich reduzieren.

Auch die Einrichtung sicherer VPN-Verbindungen gehört zu den Stärken von OPNsense. Mitarbeiter im Homeoffice oder unterwegs können verschlüsselt auf Unternehmensdaten zugreifen, ohne dass sensible Informationen ungeschützt über das Internet übertragen werden.

Ein weiterer Vorteil ist die flexible Firewall-Regelverwaltung. Unternehmen können genau festlegen, welche Geräte und Dienste miteinander kommunizieren dürfen. Dadurch wird die Angriffsfläche erheblich verkleinert. Umfangreiche Protokoll- und Auswertungsfunktionen ermöglichen zudem eine schnelle Analyse verdächtiger Ereignisse.

In Kombination mit regelmäßigen Software-Updates, sicheren Passwörtern und Datensicherungen bildet OPNsense einen wichtigen Baustein für ein ganzheitliches IT-Sicherheitskonzept. So können auch kleinere Unternehmen ihre Systeme effektiv schützen und das Risiko kostspieliger Cyberangriffe deutlich reduzieren – mit einer leistungsfähigen Lösung, die professionellen Ansprüchen gerecht wird.

Wer eine leistungsfähige OPNsense-Firewall sucht, findet bei Nano-Comp den passenden Ansprechpartner. Dort erhalten Unternehmen nicht nur hochwertige Router und Firewall-Systeme auf Basis von OPNsense, sondern auch eine kompetente Beratung, die auf die individuellen Anforderungen abgestimmt ist. Von der Auswahl der passenden Hardware über die fachgerechte Einrichtung bis hin zum laufenden Support profitieren Kunden von einem persönlichen Service und langjähriger Erfahrung. So ist sichergestellt, dass die Firewall optimal konfiguriert ist und das Unternehmensnetzwerk dauerhaft zuverlässig schützt.

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IT Sicherungskonzept Juli 3rd, 2024

Moritz Grosse

Konzept zur Absicherung des Firmennetzwerkes durch Aufsplittung

Ein Mitarbeiter hat nicht aufgepasst, der Router bzw. die Firewall hatte nicht das letzte Update und um die Server hat sich schon lange keiner mehr gekümmert. Das ist heute in vielen Firmen Alltag. Es läuft doch alles!

Südwestfahlen-IT, Ticketmaster, Teamviewer, DZ Bank, CDU – um nur einige zu nennen. All diese Firmen bzw. Gruppen sind in der letzten Zeit Opfer eines schweren Angriffes aus dem Internet geworden mit zum Teil erheblichen wirtschaftlichen Folgen. Täglich werden große und kleine Firmen angegriffen. Alleine auf unseren Servern vermeldet die Firewalls einige hundert Angriffe und Portscans am Tag. Die meisten sind erst einmal harmlos. Es handelt sich meist um Passworterraten. Das sind Programme, die versuchen Ihre Email und sonstige Zugangsdaten zu erraten. Darum sind einfache Passwörter sehr unsicher.

Hat es ein Hacker aber erst einmal geschafft in Ihr Netzwerk einzudringen, dann ist es meist ganz einfach weiteren Schaden im Netz zu verursachen. Und hier greift die Absicherung durch Aufsplittung des Netzwerkes. Meist versucht der Hacker im Netzwerk weitere PCs und natürlich die Server anzugreifen aber desto weniger PCs in dem Netzwerk sind, desto weniger PCs sind angreifbar. Konkret sucht der Hacker oder das entsprechende Script nach PCs innerhalb der Netzwerkmaske. Sind Server und weitere PCs in einem anderen Netz, also in der eigenen Maske nicht erreichbar, so minimiert sich das Problem.

Ein Beispiel:

Ihre Firma benutzt das Netzwerk 192.168.1.0 mit der Maske 24. Sie erreichen in diesem Netzwerk also maximal 254 Computer, die potentiell bedroht sind. Teilt man aber jetzt das Netz in 4 Teile, so ist die Erreichbarkeit anderer Computer im Netzwerk natürlich kleiner. Sagen wir, jede Etage oder jede Abteilung bekommt ein Teilnetzwerk. In diesem Beispiel haben wir drei Büroetagen und einen Serverraum.

Die PCs der ersten Etage bekommen das Netzwerk 192.168.1.0/26, die zweite Etage 192.168.1.64/26 und die dritte Etage 192.168.1.128/26. Der Serverraum bekommt das Netzwerk 192.168.1.192/26. In den meisten Firmenstrukturen müssen die Netze der Büroetagen untereinander nicht agieren aber sie müssen natürlich die Server erreichen. Da die Server auch in einem anderen Netzwerk, sind benötigt man einen Router, der alle 4 Netzwerke und das Gateway ins Internet verbindet. Hier hat man dann auch direkt eine Möglichkeit eine Firewall mit zu installieren. Die Firewall schützt nicht nur vor dem Internet sondern schützt auch die Netzwerke untereinander. Auf dieser Firewall sind nur die genötigten Ports in der entsprechende Richtung offen und der ganze übrige Traffic wird gesperrt. Somit sind zum Beispiel Angriffe auf einen Fileserver erschwert. Es ist auch fast nicht möglich einen Ransomware Angriff auf dem Server zu starten. Es könnten zwar Dateien auf dem Fileserver von einem Arbeitsplatz verschlüsselt werden aber der Server selber ist nicht korrumpiert. Man kann also einfach die Datensicherung zurück spielen.

Das Beispiel zeigt, dass man mit einfachen Mitteln einen großen Beitrag zur Netzwerksicherheit erreichen kann. Als Router / Firewall Lösung bietet sich hier OPNSense an. Wer es jedoch selber machen möchte, kann auch auf SuSELinux, mit Iptables zurückgreifen. Hier muss man jedoch immer auf die Updates achten und entsprechende Änderungen vornehmen. Von einem Windowsrechner als Router wird jedoch dringend abgeraten.

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Der NANOrouter FR-004-1 auch für NetCologne Februar 2nd, 2023

Moritz Grosse

Unser Router NANOrouter FR-004-1 gibt es auch in einer Version für NetCologne. Er berücksichtigt VLAN 10 für Internet und VLAN 20 für die Telefonie. Das VLAN 20 kann für die Telefonie in das LAN geroutet werden oder auf einem extra LAN laufen. Als Option gibt es ein G.FAST oder VDSL2 Modem. G.FAST benötigt man bei NetCologne für die Produkte NetSpeed 250, NetSpeed 500 und NetSpeed 1000. Hier bietet NetCologne zur Zeit nur die Fritzbox 7583 an, da diese als einzige Fritzbox G.FAST zur Verfügung stellt.

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Unser neuer Router NANOrouter FR-004-1 Oktober 11th, 2022

Moritz Grosse

Wir haben uns umgeschaut und mussten feststellen, dass es für kleine und mittlere Unternehmen keine vernünftigen Internet Router mehr gibt. Der Markt ist mit Fritzboxen und Telekom Digitalisierungsboxen überschwemmt. Das Problem ist, dass beide Routerfamilien für den professionellen Gebrauch völlig unbrauchbar sind. Eine Firewall, die man nicht selber einstellen kann, wird schnell zum Problemfall!
Nun, wir haben den Router nicht neu erfunden, die Firmware ist von OPNsense. Es handelt sich um eine extrem flexible und universell anpassbare Routersoftware.

  • Hauptfunktionen neben dem „Routen“:
  • flexible Firewall
  • 4 frei konfigurierbare Ethernet Ports (man kann LAN, WAN, DMZ beliebig den Ports zuordnen)
  • VPN (Ipsec, OpenVPN und Wireguard)
  • Proxy
  • Spamfilter für Emails
  • Hardware Failover
  • und vieles mehr.

Angetrieben wird der Router von einer N3700 CPU mit 4 Cores, 8 GB RAM und einem 256 GB großen SSD Speicher.
Die Beschreibung und die Dokumentation finden Sie hier.

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Zone ru und by gesperrt! Februar 25th, 2022

Moritz Grosse

In Anbetracht der schlimmen Lage in der Ukraine haben wir heute damit begonnen die Zone ru (Russland) und by (Belarus) in unserem DNS und Emailsystemen zu sperren. Wir sind nur eine kleine Firma und deshalb ist unser Handeln nur von symbolischer Wirkung aber wenn alle großen Provider unserem Beispiel folgen würden und auch die entsprechenden IP Blöcke sperren würden, dann wären die Kommunikationskanäle der 2 Länder zum großen Teil von dem Rest der Welt getrennt.

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Internet: .de Zone ausgefallen?? Mai 12th, 2010

Moritz Grosse

Die zuständigen Server des Denic scheinen gar nicht oder falsch zu antworten. Telefonisch hat der Denic die Störung bestätigt. Man arbeitet mit Hochdruck daran.

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